Update:
Es gibt einen Fortsetzungstermin am 19.12.2023.
- Soli-Kundgebug ab 8:30 vor dem Gerichtsgebäude
- 9:00 Prozessbeginn
Update:
Es gibt einen Fortsetzungstermin am 19.12.2023.
Update zum Prozess um kostenlosen Nahverkehr:
Neuer Verhandlungstermin ist der 04.12. um 9 Uhr, Sitzungssaal 3, eine Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude findet ab 8 Uhr statt.

Am 1.Dezember ab 19 Uhr findet wieder das monatliche Anti-Knast-Café im Black Pigeon Dortmund statt – mit Schreibcafé, Antirepressionsberatung, veganer Küfa und Raum für Austausch und Vernetzung 🙂


Da die Veranstaltung letzte Woche Donnerstag kurzfristig nicht stattfinden konnte, wird sie nun diesen Donnerstag wiederholt!
Am 30.11.2023 präsentiert und Stephanie ihre Forschungsergebnisse zu polizeilicher Gewalteskalation im Amt. Unter anderem dreht es sich um die Frage, wie die Polizei die Welt interpretiert und welchen Einfluss das auf unser Leben hat.
Ein Teil ihrer Forschung ist auch in ihrem Buch abgebildet: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6241-2/affekt-und-polizei/

Dokumentation und Lehrfilm zur Realität und Willkür in Gerichten und wie mensch sich dagegen wehrt
12. Oktober 2023 | 18 Uhr | Black Pigeon, Dortmund
Im Jahr 2018 erschien der Film „Unter Paragraphen“ – ein Dokumentarfilm über Abläufe in Gerichtsverfahren. Mittels heimlicher Mitschnitte aus einem Strafverfahren am Amtsgericht Kerpen zeigt der Film, dass die Realität am Gericht stark von dem abweicht, was viele Menschen sich unter einem „geordneten“ und „fairen“ Verfahren vorstellen: Richter*innen brechen beliebig des Gesetz, verwehren den Angeklagten ihre Rechte und beschimpfen sie sogar.
Gleichzeitig zur Dokumentation der Wirklichkeit in Gerichtsverhandlungen erläutert der Film, wie mensch sich wehren kann – mit praktischen Tipps und den rechtlichen Grundlagen. Seitdem ist der Film ist Aufklärungs- und Lehrfilm zugleich.
Jetzt erscheint – noch krasser, noch rechtswidriger und noch aktueller – der zweite Teil. Am 12. Oktober findet die Premiere von „Unter Paragrapen 2“ statt. Zeitgleich zur Uraufführung wird der Film im Internet veröffentlicht.
Der Raum ist ab 18 Uhr offen, und der Film beginnt um 18:15. Das inhaltliche Angebot ist kostenlos, es gibt veganes Essen, kalte und warme Getränke gegen Spende. Es können auch mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden. Das Black Pigeon (Scharnhorststraße 50, 44147 Dortmund) ist rollstuhlgerecht. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Bei Bedarf nach Übersetzungen kannst du uns im Vorhinein per Email oder Signal Messenger kontaktieren. Vom Hauptbahnhof ist der Ort mit der U-Bahn (Haltestelle Hafen, U47 Westerfilde oder U49 Hafen) erreichbar.
Die Veranstaltung findet als außerordentlicher Termin im Rahmen einer monatlichen Veranstaltungsreihe gegen Knast und Repression statt. Regulär jeden vierten Donnerstag im Monat organisiert das Anarchist Black Cross Ruhrgebiet ab 18 Uhr Vorträge, Workshops und weitere Formate um Wissen über Kritik an strafenden Institutionen und Handlungsmöglichkeiten um sich zu wehren zu teilen.
Das ABC Ruhr bietet auch praktische Unterstützung für Menschen die von Repression betroffen sind. Dazu gehört unter anderem finanzielle Unterstützung bei Ersatzfreiheitsstrafen. Geldspenden entweder in bar bei den Veranstaltungen oder auch als Überweisung oder Dauerauftrag auf unser Konto sind willkommen!
Nächsten Freitag, dem 6. Oktober ab 19 Uhr findet wieder das monatliche Anti-Knast-Café im Black Pigeon Dortmund statt – mit Schreibcafé, Antirepressionsberatung, veganer Küfa und Raum für Austausch und Vernetzung 🙂

Donnerstag, 26.10.2023 ab 18Uhr im Black Pigeon

Alexia Metge war 4 Jahre in den JVAs Willich und Köln im Knast und wurde im Sommer 2022 entlassen. Schon im Gefängnis begann sie, für ihre Rechte und die Rechte anderer inhaftierter trans* Personen sowie gegen das Knastsystem zu kämpfen.
Seit ihrer Entlassung führt sie diesen Kampf weiter – auch um das Thema in einer breiteren Community sichtbar zu machen.
Sie ist selbst Teil des Films „Innenheraus“ und möchte mit uns sowohl über den Film als auch über ihre Erfahrungen ins Gespräch kommen.
Der Raum ist ab 18 Uhr offen, und die Veranstaltung beginnt um 18:15 und ist für 2-3 Stunden anberaumt. Das inhaltliche Angebot ist kostenlos, es gibt veganes Essen, kalte und warme Getränke gegen Spende. Es können auch mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden. Das Black Pigeon (Scharnhorststraße 50, 44147 Dortmund) ist Rollstuhlgerecht. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Bei Bedarf nach Übersetzungen kannst du uns im Vorhinein per Email oder Signal Messenger kontaktieren. Vom Hauptbahnhof ist der Ort mit der U-Bahn (Haltestelle Hafen, U47 Westerfilde oder U49 Hafen) erreichbar.
Die Veranstaltung findet im Rahmen einer monatlichen Veranstaltungsreihe gegen Knast und Repression statt. Jeden vierten Donnerstag im Monat orgenisiert das Anarchist Black Cross Ruhrgebiet ab 18 Uhr Vorträge, Workshops und weitere Formate um Wissen über Kritik an strafenden Institutionen und Handlungsmöglichkeiten um sich zu wehren zu teilen.
Das ABC Ruhr bietet auch praktische Unterstützung für Menschen die von Repression betroffen sind. Dazu gehört unter anderem finanzielle Unterstützung bei Ersatzfreiheitsstrafen. Geldspenden entweder in bar bei den Veranstaltungen oder auch als Überweisung oder Dauerauftrag auf unser Konto sind willkommen!
Do, 28.09.2023 ab 18 Uhr im Black Pigeon, Scharnhorststr. 50 44147 Dortmund

Das Buch “Adiós Prisón – Die Geschichte einiger spektakulärer Ausbrüche” von Juan José Garfia spricht über das dringende Verlangen nach Freiheit und die Unmöglichkeit ohne diese zu leben. Die Protagonisten des Buches sind keine passiven Opfer des Knastsystems – Ihnen ist klar, dass das Gefängnis als solches die absolute Negation jeglicher menschlicher Würde ist. Ihre Geschichten zeichnen ein intensives Bild dieser Parallelwelt hinter Gittern und drücken ebenso eine inbrünstige Bestimmtheit einiger seiner Insassen aus, aus dieser Gefangenschaft herauszukommen.
Am Donnerstag, dem 28. September wollen wir gemeinsam Auszüge aus dem Buch lesen und über die Geschichten ins Gespräch kommen.
Der Raum ist ab 18 Uhr offen, und die Veranstaltung beginnt um 18:15 und ist für 2-3 Stunden anberaumt. Das inhaltliche Angebot ist kostenlos, es gibt veganes Essen, kalte und warme Getränke gegen Spende. Es können auch mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden. Das Black Pigeon (Scharnhorststraße 50, 44147 Dortmund) ist Rollstuhlgerecht. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Bei Bedarf nach Übersetzungen kannst du uns im Vorhinein per Email oder Signal Messenger kontaktieren. Vom Hauptbahnhof ist der Ort mit der U-Bahn (Haltestelle Hafen, U47 Westerfilde oder U49 Hafen) erreichbar.
Die Veranstaltung findet im Rahmen einer monatlichen Veranstaltungsreihe gegen Knast und Repression statt. Jeden vierten Donnerstag im Monat organisiert das Anarchist Black Cross Ruhrgebiet ab 18 Uhr Vorträge, Workshops und weitere Formate um Wissen über Kritik an strafenden Institutionen und Handlungsmöglichkeiten um sich zu wehren zu teilen.
Das ABC Ruhr bietet auch praktische Unterstützung für Menschen die von Repression betroffen sind. Dazu gehört unter anderem finanzielle Unterstützung bei Ersatzfreiheitsstrafen. Geldspenden entweder in bar bei den Veranstaltungen oder auch als Überweisung oder Dauerauftrag auf unser Konto (siehe Spenden) sind willkommen!

Einsperren, verwalten, abschrecken – Die Funktion der Knäste und Utopien jenseits davon
Veranstaltung 27.07.23 18:00 Black Pigeon
„Stell dir vor dir würde von einem Tag auf den nächsten die Kontrolle über dein Leben genommen werden. Viele Entscheidungen, beispielsweise wann du isst, wann du schläfst, wann du andere Menschen treffen kannst – und welche anderen Menschen –, ob und welche Bücher du lesen darfst würden von anderen Menschen für dich getroffen. Stell dir vor, du würdest gezwungen werden, für einen Tageslohn von rund 8 Euro zu arbeiten und irgendwer würde dich trotzdem zwingen, einen Teil dieses Geldes zu sparen.“ (kaos muc)
Das Gefängnis ist eine zentrale Institution des Justizsystems, es wirkt dabei nicht nur auf Gefangene ein, sondern auf uns alle. Die Drohung eingesperrt zu werden, lässt uns zweimal nachdenken, bevor wir uns nehmen, was wir zum Leben brauchen, bevor wir die Regeln der Herrschenden überschreiten. Denn Knäste sind einer der krassesten Ausdrucksformen des repressiven Herrschaftsapparates. Sie sichern Eigentum, Ausbeutung und Unterdrückung.
Daher ist es nur logisch, dass ein Großteil der Eingesperrten wegen „Eigentumsdelikten“ im Gefängnis sitzen. Wegen Vorwürfen wie Diebstahl oder ohne Ticket fahren. Ohne ausreichenden Zugang zu für sie notwendige materielle Güter und Dienstleistungen, werden sie für den Versuch, sich diese anzueignen, hinter Gitter gebracht. Mehr als ein Drittel der Eingesperrten sitzen in Deutschland, da sie eine Geldstrafe nicht bezahlen konnten. Somit ist die Ersatzfreiheitsstrafe eine der krassesten Ausdrücke der Bestrafung fürs arm sein. Währenddessen verdient eine ganze Industrie rund um Gefängnisse prächtig daran. Von überteuerten Dienstleistungen wie Telefonieren im Knast zu Knastarbeit für Löhne, die eigentlich nur ein Hohn sind. Die gesamtgesellschaftliche Konditionierung wird uns dabei als Notwendigkeit dargestellt. Nur so könnte Chaos vermieden werden. Das Argument der Knast wäre nötig um Gewalt zu verhindern, ist allerdings mehr als fraglich. Selbst das Justizministerium kam in einer Studie zu der Schlussfolgerung, dass Haftstrafen gegenüber nicht einsperrenden Strafen, die Wahrscheinlichkeit eine Gewalttat wieder zu begehen eigentlich erhöhen. Nicht wirklich erstaunlich, dass ein so gewaltvolles System wie Gefängnisse, Gewalt eher fördern. Warum also ist ein System, dass die gewaltvollen Zustände in unserer Gesellschaft eher verschlimmert eine so zentrale und scheinbar unabdingbare Institution?
Darüber wollen wir mit euch diskutieren und uns fragen, warum gibt es Knäste, was ist deren Funktion? Wie hängen soziale Konditionierung, staatlicher Machterhalt und die Idee des Einsperrens zusammen? Und was sind unsere Utopien einer freieren Gesellschaft?
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Bei Bedarf können wir versuchen, eine Flüsterübersetzung vor Ort zu organisieren. Wenn eine Übersetzung gebraucht wird, gerne schon vorher Bescheid geben.
Der Solidaritätskreis Justice4Mouhamed veranstaltet im August einen Aktionsmonat gegen Polizeigewalt, um auf den sich jährenden Mord an Mouhamed Lamine Dramé aufmerksam zu machen. Die Initiative möchte gemeinsam mit anderen Akteur*innen Problematiken und kreative Potenziale, rund um das Thema Polizei besprechen.
Dabei ist ein Anliegen vielen unterschiedlichen Perspektiven Raum zu geben und die Möglichkeit für Diskussion und Austausch zu schaffen.
Am 12. August wird es erneut eine bundesweite Demonstration geben und Veranstaltungen wie Vorträge, Buchvorstellungen und gemeinsame Radtouren zur Thematik sind in geplant.
Für den 8.8. ist eine Gedenkveranstaltung auf dem Kurt-Piehl-Platz angesetzt.
Für Neuigkeiten schaut gerne unter:
justice4mouhamed.org
Instagram: @solidaritaetskreismouhamed
Twitter: @solimouhamed
Der Solidaritätskreis ist zu Erreichen unter: solidaritaetskreismouhamed@riseup.net
Donnerstag 25.05.2023 | 18 Uhr | Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, Do
Während die Kohle unter Lützerath abgebaggert wird, laufen zahlreiche Verfahren gegen Menschen, die sich gegen die Verfeuerung von Braunkohle zur Wehr setzen.
Parallel zur COP26 hatten im November 2021 etliche Aktivist*innen mit Ankett-Aktionen auf den Schienen dafür gesorgt, dass das Kraftwerk mangels Kohlelieferungen gedrosselt werden musste und so zwischen 5000 und 22000 Tonnen CO2 gespart. Angeklagt für die Aktion sind 4 Personen, ein*e davon wurde im April vom Amtsgericht Grevenbroich zu 9 Monaten Haft ohne Bewährung wegen „Störung öffentlicher Betriebe“ verurteilt. Berufung gegen das Urteil ist eingelegt, trotzdem ist das eine skandalös hohe Strafe.
Beim ABC Tag berichtet eine Person aus dem #BlockNeurath Zusammenang über Aktion und Repression im Anschluss ist Raum für Diskussion zum Umgang mit Kriminalisierung von und verstärkter Repression gegen die Klimagerechtigkeitsbewegung.
Dazu gibt es vegane KüfA & am Infotisch Broschüren und Flyer zu Antirepression. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns über Spenden für Repressionskosten.
Der Veranstaltungsraum sowie die Toilette sind Rollstuhlgerecht.
Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 25.05.2023 ab 18 Uhr im Black Pigeon, Scharnhorststraße 50 in Dortmund statt.
Mehr zu #BlockNeurath auch unter: antirrr.nirgendwo.info/block-neurath
